Eiweißphase starten vor Schlauchmagen OP: Mein persönlicher Erfahrungsbericht

Meine Reise zur Schlauchmagen-OP – Tag 1 der Eiweißphase

Meine Reise zur Schlauchmagen-OP – Tag 1 der Eiweißphase

„Das hier ist nicht nur eine Abnehmgeschichte. Es ist mein Kampf zurück ins Leben.“

Hallo, mein Name ist Mareen.

Das hier ist mein Blog über Adipositas, den langen Weg zur Operation – und alles, was dazwischen liegt. Ich möchte dich mitnehmen, dir zeigen, wie es wirklich ist: die Gedanken, die Gefühle, die Höhen und Tiefen. Ungefiltert. Echt.

Tag 1 – Der Start in die Eiweißphase

Heute beginnt ein neuer Abschnitt: die Eiweißphase. Klingt harmlos? Nicht, wenn man seine Shakes nur mit Wasser trinken darf. Keine Milch, kein Geschmackstrick – nur Wasser.

Nach einem Shake ist der Magen kaum eine Stunde ruhig. Dann sitze ich da, zähle die Minuten bis zur nächsten „Mahlzeit“ und versuche, nicht ständig an Essen zu denken.

Und als ob das nicht genug wäre, scrollt man durch Instagram oder TikTok – und überall: Essen. Früher war das meine Leidenschaft. Nicht übermäßig, aber mit Freude. Essen gehen, kochen, backen – das war ein Teil von mir. Jetzt fühlt es sich an, als würde ich an einer prall gefüllten Festtafel vorbeigehen – ohne eingeladen zu sein.

Warum ich wirklich hier bin

Viele denken vielleicht: „Die hat sich überfressen und will sich jetzt operieren lassen.“ Das ist falsch.

Ja, ich war immer etwas kräftiger – zwischen 70 und 80 Kilo. Doch richtig zugenommen habe ich erst nach der Geburt meines Sohnes mit 21. Nach dem Kaiserschnitt zeigte die Waage 111 Kilo. Ich war sicher, dass ich das wieder abnehme.

Aber das Leben kam dazwischen: wenig Geld, Fokus auf das Kind, gesunde Ernährung für ihn – aber nicht für mich. Später, mit Ausbildung und Job, war das Budget da, doch das Gewicht schon bei 125 Kilo.

Ich habe alles probiert: FDH, Low Carb, Metabolic, Weight Watchers – kleine Erfolge, große Rückfälle.

Dann, 2017, kam der Wendepunkt: Rheuma. Cortison wurde mein ständiger Begleiter – und die Kilos stiegen weiter. Letztes Jahr: knapp 165 Kilo. Dazu Krampfadern, die nicht operiert werden können, solange ich zu schwer bin. Ich merkte: So will ich nicht weiterleben.

Der Weg ins Adipositaszentrum

Mein Entschluss stand fest: Ich ging ins Adipositaszentrum und begann das MMK-Programm. Das bedeutete:

  • Unzählige Arzttermine
  • Ösophagus-Messung
  • Magenspiegelung
  • Bluttests
  • Ernährungsberatung

Sechs Monate lang stellte ich meine Ernährung um. Das Ergebnis: von 165 Kilo runter auf 149,9 Kilo. Alle Unterlagen schickte ich an die Krankenkasse – und bekam schnell die Zusage.

Der Countdown läuft

Am 26. August ist meine Operation. Heute ist der 8. August – und obwohl die Eiweißphase offiziell erst nächste Woche beginnen sollte, fange ich jetzt schon an. Ich will bestmöglich vorbereitet sein.

Ich nehme zusätzlich Supplements, um meinen Körper zu unterstützen – ein Tipp meiner Ernährungsberaterin.

Für alle, die auch kämpfen

Vielleicht stehst du gerade selbst an diesem Punkt. Vielleicht hast du Angst. Vielleicht denkst du, dass es zu spät ist.

„Es ist nie zu spät, den ersten Schritt zu machen. Und manchmal ist dieser Schritt der Beginn eines völlig neuen Lebens.“

Ich lade dich ein, mich auf meiner Reise zu begleiten. Nicht, weil es leicht wird – sondern weil wir gemeinsam stärker sind.

Danke, dass du dabei bist

Ich freue mich, wenn du mich auf diesem Weg begleitest. Hast du Fragen, Anregungen oder möchtest einfach deine eigene Geschichte teilen? Schreib mir gern in den Kommentaren oder melde dich auf meinen Social-Media-Kanälen.

Gemeinsam sind wir stärker – lass uns diesen Weg Schritt für Schritt gehen!

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