Kino ohne Popcorn, 7,2 kg weniger und null Trigger im Supermarkt

Mein Weg in der Eiweißphase: Kino ohne Popcorn, 7,2 kg weniger und null Trigger im Supermarkt

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Es gibt diese Momente im Leben, die einen selbst überraschen. Momente, in denen man merkt: Wow, ich habe mich wirklich verändert. Genau so einen hatte ich in den letzten Tagen – und deshalb möchte ich euch heute mitnehmen in meine aktuelle Reise.

Ein Kinoabend der besonderen Art

Gestern Abend war ich mit meinem Mann im Kino. Eigentlich nichts Besonderes, oder? Für mich aber schon. Denn es war das erste öffentliche Event, seit ich meine Eiweißphase begonnen habe. Und obwohl überall der Duft von Popcorn und Nachos in der Luft lag, habe ich mich davon nicht verführen lassen.

Der Film, den wir gesehen haben, war „Das Kanu des Manitu“, die Fortsetzung des legendären „Schuh des Manitu“. Ehrlich gesagt: Der Film hat mich eher enttäuscht. Die Erwartungen waren groß, aber der Funke wollte nicht so richtig überspringen. Zum Glück gab es einen Ausgleich: wir hatten Recliner-Sitze. Das sind diese super bequemen Kinosessel, in denen man sich fast wie zu Hause fühlt – nur eben mit großer Leinwand vor der Nase. Allein dafür hat sich der Abend gelohnt.

Das Spannendste war für mich aber gar nicht der Film oder die Sitze, sondern die Erkenntnis, dass ich es geschafft habe, den Kinoabend ohne Snacks zu genießen. Kein Popcorn, keine Nachos, keine Cola – nur ich, mein Mann und der Film. Noch vor ein paar Monaten hätte ich mir das nicht vorstellen können.

Die Eiweißphase: Mein täglicher Begleiter

Wer schon einmal eine Eiweißphase vor einer bariatrischen Operation durchgemacht hat, weiß: Sie ist streng, manchmal hart und definitiv nicht immer angenehm. Aber sie ist machbar – wenn man den Kopf einschaltet.

Ich habe mir von Anfang an gesagt: „Ich will mich nicht selbst belügen.“ Das bedeutet für mich, dass ich keine „Ausnahmen“ mache, keine Snacks „ausnahmsweise“ esse und auch im Kino nicht schwach werde. Denn letztlich würde ich mich nur selbst sabotieren.

Natürlich gibt es Tage, an denen mein Körper müde ist, an denen ich Halsschmerzen habe oder der Kreislauf mal nicht so will wie ich. Aber dann erinnere ich mich daran, warum ich das hier tue: Für meine Gesundheit, für mein Leben, für die Chance auf einen Neuanfang.

7,2 Kilo weniger – und das ist erst der Anfang

Das Ergebnis lässt sich sehen: 7,2 Kilogramm weniger auf der Waage seit Beginn der Eiweißphase. Das ist nicht nur eine Zahl, sondern ein greifbares Zeichen dafür, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Jedes Kilo weniger ist ein Stück Last, das von meinem Körper abfällt – und gleichzeitig ein Stück Motivation, weiterzumachen.

Das Schönste daran: Ich merke es nicht nur an der Zahl auf der Waage, sondern auch im Alltag. Treppen steigen fällt mir leichter, meine Kleidung sitzt ein kleines bisschen lockerer, und ich habe das Gefühl, mein Körper bedankt sich Stück für Stück dafür, dass ich ihn jetzt endlich gut behandle.

Kein Trigger im Supermarkt

Ein weiterer wichtiger Meilenstein: Ich kann inzwischen durch den Supermarkt gehen, ohne dass mich Essen oder Getränke irgendwie triggern. Kein Drang, Schokolade mitzunehmen. Keine Lust auf Chips, wenn ich an den Regalen vorbeigehe. Selbst die ganzen bunten Getränke-Flaschen lassen mich kalt.

Das ist für mich eine riesige Veränderung. Früher war der Supermarkt für mich wie ein Minenfeld – überall Versuchungen, die mir ins Auge gesprungen sind. Heute sehe ich sie zwar noch, aber sie rufen keine Gefühle mehr in mir hervor. Es ist, als ob jemand den „Verführungs-Schalter“ in meinem Kopf ausgeschaltet hätte.

Und ich glaube, genau das ist der Beweis dafür, dass mein Mindset sich verändert. Ich denke nicht mehr in „Verboten“ oder „Verzicht“. Stattdessen sehe ich es so: Ich entscheide mich bewusst für meinen Weg, und diese alten Muster gehören einfach nicht mehr dazu.

Mentale Stärke ist der Schlüssel

Oft wird beim Abnehmen oder bei Ernährungsumstellungen nur auf das Körperliche geschaut – Kalorien, Kilogramm, Zahlen. Aber mindestens genauso wichtig ist der mentale Teil.

Dass ich im Kino nicht schwach geworden bin, zeigt mir: Ich habe die Kontrolle. Nicht das Popcorn bestimmt, ob mein Abend schön wird, sondern ich selbst.
Dass ich im Supermarkt keine Trigger mehr spüre, zeigt mir: Mein Kopf hat die Umstellung verstanden.
Dass ich inzwischen 7,2 kg abgenommen habe, zeigt mir: Mein Körper zieht mit.

Diese Kombination aus mentaler Stärke und körperlichem Fortschritt ist es, die mich gerade so stolz macht.

Ein kleines Mantra für unterwegs

„Wenn ich im Kino zwischen Popcorn und Nachos stark bleiben kann, dann schaffe ich es überall.“

Das ist für mich nicht nur ein Satz, sondern eine Erinnerung an meine eigene Stärke. Jeder, der schon einmal versucht hat, alte Gewohnheiten abzulegen, weiß: Die größten Siege passieren oft im Alltag, in den kleinen Momenten. Und genau diese Siege sind es, die am Ende den Unterschied machen.

Mein Fazit dieser Woche

Auch wenn der Film enttäuschend war – der Abend war ein voller Erfolg. Denn er hat mir gezeigt, wie sehr ich mich schon verändert habe. Ich kann Events besuchen, ohne dass Essen eine Rolle spielt. Ich kann genießen, ohne zu naschen. Ich kann stark sein, ohne dass es sich wie Verzicht anfühlt.

Ich nehme aus dieser Woche nicht nur -7,2 kg mit, sondern auch das Gefühl, dass ich mental schon viel weiter bin, als ich es mir zu Beginn vorstellen konnte. Und genau das ist es, was mich antreibt, weiterzugehen.

Denn ich weiß: Das ist erst der Anfang. ✨

Danke fürs Lesen!

Ich hoffe, mein Einblick in meine Eiweißphase und meine Erfahrungen im Kino hat dich inspiriert. 💕

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Und denk daran: Jeder kleine Schritt zählt – du bist stärker, als du denkst! 💪✨

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